Am 6.11.2019 wurde im Rahmen des Modellprojekts „docdirekt“ das erste elektronische Rezept (eRezept) ausgestellt.

Im Rahmen des Modellprojekts der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBWü) können zunächst Patienten aus der Region Stuttgart sowie dem Landkreis Tuttlingen mittels der App „docdirekt“ auf ihrem Smartphone einen Arzt per Videochat konsultieren. Dieser stellt dabei sowohl die Diagnose als auch das elektronische Rezept aus.

Neben der App der KVBWü, mit der der Patient Kontakt zu einem behandelnden Arzt aufnimmt, ist hierfür der „geschützte e-Rezept-Dienst der Apotheken“ (GERDA) der NGDA im Einsatz. Dieser stellt neben der Funktion als sicherer Rezept-Speicher auch das Verzeichnis der teilnehmenden Apotheken bereit. Die in diesem Verzeichnis gelisteten Apotheken werden dem Patienten übersichtlich in der App angezeigt, so dass er seine Wunsch-Apotheke auswählen und im nächsten Schritt das eRezept über GERDA an diese übermittelt.

In der Apotheke kann das eRezept dann einfach weiterverarbeitet werden, so dass das Muster-16-Rezept (rosa) weder für die Verarbeitung in der Warenwirtschaft noch zur Abrechnung benötigt wird. Des Weiteren hat die Apotheke die Möglichkeit, dem Patienten z.B. zur Verfügbarkeit der Medikamente oder des möglichen Abholzeitpunkt eine Nachricht aus der Warenwirtschaft in die App des Patienten zu senden.

Damit hat die NGDA einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht! Ein riesiges Dankeschön gilt unseren Auftraggebern LAK und LAV Baden-Württemberg für das entgegengebrachte Vertrauen, dem Bundesverband der Apothekensoftwarehäuser (ADAS) und dem Bundesverband der Apothekenrechenzentren (VDARZ), sowie der Noventi Healthcare SE und der teleclinic und selbstverständlich auch der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg für die tolle Zusammenarbeit!