Durch den geschützten eRezept-Dienst der Apotheken (GERDA) wird das elektronische Rezept von der Arztpraxis über den Patienten an die Apotheke übermittelt.  Ab 1. November startet das Modellprojekt docdirekt in den Pilotregionen Stuttgart und Tuttlingen –  interessierte Apotheken in dieser Region können für Fachdienst GERDA, der die eRezept-Infrastruktur managt, ab sofort anmelden. Voraussetzung hierfür ist, dass für die Apotheke bereits ein gültiges Zertifikat besteht. Die Anmeldung erfolgt über das N-Ident-Portal der NGDA.

Eine kurze Anleitung zur Anmeldung finden Sie hier.

So funktioniert GERDA: Nach der Diagnose vom Online-Arzt wird das eRezept vom Arzt ausgestellt und verschlüsselt an GERDA übermittelt. Der Patient kann anschließend auf das verschlüsselte eRezept zugreifen und frei entscheiden, welche an GERDA teilnehmende Apotheke das eRezept beliefern soll. Die adressierte Apotheke greift durch das bekannte N-Ident-Verfahren auf den GERDA-Speicher zu und bezieht das Rezept im Auftrag des Patienten. Durch GERDA ist es außerdem möglich, dass die Apotheke dem Patienten den aktuellen Status des eRezeptes mitteilt. Dadurch weiß der Patient genau, wann er das oder die Medikamente abholen kann beziehungsweise wann auf Wunsch die verordneten Arzneimittel von der Apotheke gebracht werden.